Inhalt ∗ 12 Abschnitte
- 01Welche Wege gibt es, und was kosten sie?
- 02Was kostet ein freier Ghostwriter?
- 03Was kostet eine Agentur?
- 04Was kostet es, jemanden einzustellen?
- 05Was kostet ein KI-Werkzeug?
- 06Was kostet ein digitaler Mitarbeiter?
- 07Was kosten mehrere Köpfe?
- 08Die versteckten Kosten: deine Zeit
- 09Woran erkennst du ein faires Angebot?
- 10Wann du gar keinen Ghostwriter brauchst
- 11Häufige Fragen
- 12Quellen
[ KURZ GESAGT ]
LinkedIn-Ghostwriting kostet bei einer deutschen Agentur mit öffentlicher Preisliste rechnerisch rund 104 bis 118 € je Beitrag, netto, dazu 800 bis 1.800 € Einrichtung (Stand September 2026).[1] Für fünf Beiträge pro Woche zahlst du bei Freelancern und Agenturen erfahrungsgemäß rund 2.750 € im Monat.[2] Ein KI-Abo wie Claude Pro kostet 20 US-Dollar im Monat zuzüglich Steuern, das Schreiben bleibt dann aber bei dir.[3]
Einer der fünf Wege ist unserer: Lena, unsere LinkedIn-Ghostwriterin. Wo sie stärker ist als die anderen, zeige ich es mit Zahlen. Wo ein anderer Weg besser passt, steht es auch dabei.
Ideen hast du genug. Die besten kommen dir unter der Dusche, im Auto oder um 23:40 Uhr, also exakt dann, wenn garantiert niemand einen LinkedIn-Beitrag schreibt. Was fehlt, ist Zeit. Ein guter Beitrag braucht einen Gedanken, eine klare Form und jemanden, der ihn tatsächlich zu Ende schreibt.
Also geben viele Gründer das Schreiben ab. Bleiben zwei Fragen: an wen? Und was kostet der Spaß? Genau das rechne ich hier durch, mit echten Preislisten, wo es welche gibt, und mit meinem Erfahrungswert, wo es keine gibt. Beides ist sauber gekennzeichnet.
Welche Wege gibt es, und was kosten sie?
Fünf Wege stehen zur Wahl. Damit du sie vergleichen kannst, rechnet die Tabelle alles auf einen Beitrag um, soweit das ehrlich geht.
| Weg | Kosten im Monat, netto | Je Beitrag | Einmalig |
|---|---|---|---|
| Freelancer | rund 2.750 € bei 5 Beiträgen pro Woche (Erfahrungswert) | rund 127 € | je nach Angebot |
| Agentur mit Preisliste | 230 € für 2 bis ab 830 € für 8 Beiträge[1] | rund 104 bis 118 € | 800 bis 1.800 € |
| Festanstellung | 4.900 bis 7.300 € für die volle Stelle | rund 60 bis 90 € (anteilig) | Suche und Einarbeitung |
| KI-Abo | rund 20 €, Spezialtools wie Scripe ab 55 €[4] | deine eigene Zeit | keine |
| Lena bei staaff (wir) | 900 € je Account, bis 10 Beiträge pro Woche | rund 42 € bei 5 pro Woche | 2.000 € |
Tabelle: Stand 13.9.2026, Preise netto, Rechenweg im Kasten „Methode und Grenzen“, Quellen unten.
Wenn du lieber mit deinen eigenen Zahlen rechnest: Der Kostenrechner auf unserer Preisseite nimmt Beiträge pro Woche, Anzahl der Accounts und ein Gehalt deiner Wahl.
Was kostet ein freier Ghostwriter?
Ein freier Ghostwriter kostet für fünf Beiträge pro Woche meist zwischen 2.500 und 3.500 € im Monat, typisch sind rund 2.750 €. Das ist mein Erfahrungswert aus meinen Jahren als Ghostwriter für Gründer. Eine öffentliche Preisliste, die das belegt, habe ich nicht gefunden.
Deshalb eine Gegenprobe mit einer Zahl, die öffentlich ist. Die Plattform freelancermap nennt für Copywriting einen durchschnittlichen Stundensatz von 70 €, allgemein für Texte und ohne Datum.[5] Wer ungeübt ist, braucht für einen guten Beitrag nach meiner Erfahrung 1,5 bis 1,75 Stunden. Mit dieser Zeit gerechnet:
- 70 € mal 1,5 bis 1,75 Stunden sind 105 bis 123 € je Beitrag.
- Fünf Beiträge pro Woche sind im Schnitt 21,7 Beiträge im Monat.
- Zusammen: rund 2.300 bis 2.650 € im Monat.
Die Gegenprobe landet also knapp unter meinem Erfahrungswert. Ein routinierter Profi ist schneller als ein Ungeübter, dann sinkt die Summe. Die Rechnung zeigt also nur, dass die Größenordnung plausibel ist. Nach oben ist wenig Grenze. OMR berichtete schon 2022, dass Marina Zayats von der Agentur Schaffensgeist für LinkedIn-Ghostwriting in Deutschland einen Stundensatz von mehreren Hundert Euro für machbar hält.[6] Das ist eine Einzelstimme vom oberen Ende, und sie ist vier Jahre alt.
Passt, wenn du genau einen Account betreuen lassen willst, einen Menschen als Gegenüber möchtest und die Chemie stimmt.
Passt nicht, wenn mehrere Köpfe sichtbar werden sollen. Jede Person kostet dann extra, und ein Freelancer hat nur eine begrenzte Zahl an Stunden. Wird er krank, schreibt niemand.
Was kostet eine Agentur?
Öffentliche Preise für LinkedIn-Ghostwriting habe ich bei der Recherche nur bei wenigen Agenturen gefunden.
104 bis 118 €
WhyWORDS nennt drei Pakete: 230 € im Monat für 2 Beiträge, ab 470 € für 4 und ab 830 € für 8 Beiträge. Dazu kommt eine einmalige Einrichtung von 800, 1.200 oder 1.800 €, alles netto.[1] Geteilt durch die Zahl der Beiträge sind das 104 bis 118 € je Beitrag. Für wenige Beiträge im Monat ist das ein fairer, transparenter Preis.
Andere Agenturen spielen in einer anderen Liga:
- uebermorgen.marketing schreibt im Januar 2026, für ein professionelles Paket mit Strategie, Beiträgen und Optimierung solltest du mit 1.500 bis 4.000 € im Monat rechnen.[7]
- Builderz nennt für die laufende Vollbetreuung ab 4.000 € im Monat, vorher einen Strategie-Sprint ab 4.500 € einmalig.[8]
- Viele andere nennen gar keine Preise. Nach meiner Erfahrung liegen Agenturen ohne Preisliste für fünf Beiträge pro Woche eher rund 1.000 € über einem Freelancer.
Was 21 Anbieter im DACH-Raum öffentlich verlangen, jede Zahl mit Link, steht im Preis-Check 2026.
Wichtig beim Vergleichen: Hinter „Paket“ steckt je nach Anbieter etwas völlig anderes. Mal nur Texte, mal Strategie, Grafiken, Kommentare und Auswertung. Frag deshalb immer nach dem Preis je Beitrag und danach, was außer dem Text drin ist.
Passt, wenn du Strategie, Texte und vielleicht Grafiken aus einer Hand willst und dir Abstimmungsrunden mit einem Team nichts ausmachen.
Passt nicht, wenn dein Budget knapp ist oder du nur einen schnellen Schreibpartner suchst. Eine Agentur, die Positionierung verkauft, will Positionierung verkaufen.
Was kostet es, jemanden einzustellen?
Rechne mit 4.900 bis 7.300 € Arbeitgeberkosten im Monat. Das ist ein Gehalt von 4.000 bis 6.000 € brutto plus Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung. Ich setze bewusst eine erfahrene Person an, die für Geschäftsführer schreiben kann, und keine Berufseinsteigerin. Was eine ganze Content-Stelle mit Marktmedian kostet, steht in Content-Team aufbauen im Mittelstand.
Fairerweise gehört die Gegenzahl dazu. Laut StepStone verdient ein Content Manager in Deutschland im Median 38.800 € brutto im Jahr, die Spanne reicht von 32.500 bis 47.000 € (Stand 2026).[9] Das sind rund 3.230 € brutto im Monat. Wer eine Content-Managerin ohnehin im Team hat und ihr LinkedIn mitgibt, zahlt also deutlich weniger als in meiner Spanne. Ob sie auch nach dir klingt, ist eine andere Frage.
Schreibt die Person nur einen Teil ihrer Zeit für LinkedIn, kannst du anteilig rechnen:
- Fünf Beiträge pro Woche mit je 1,75 Stunden sind 8,75 von 40 Wochenstunden, also knapp ein Viertel.
- Knapp 22 % von 4.900 bis 7.300 € sind rund 1.070 bis 1.600 € im Monat.
- Bezahlt wird auch an Urlaubs-, Kranken- und Feiertagen. Laut Destatis waren Beschäftigte 2025 im Schnitt 14,6 Arbeitstage krankgemeldet,[10] Vollzeitkräfte hatten in den meisten Branchen laut Daten von 2018 mindestens 28 Urlaubstage.[11] Mit Feiertagen bleiben rund 81 % gearbeitete Tage.
- Geteilt durch 0,81 ergibt das rund 1.300 bis 2.000 € im Monat, also rund 60 bis 90 € je Beitrag.
Klingt günstig. Der Haken: Eine Viertelstelle kannst du nicht einstellen. Und dazu kommen Kosten, die in keiner Rechnung stehen: Suche, Wartezeit bis zum Start, Einarbeitung, Führung. Kündigt sie, macht dein LinkedIn-Profil solidarisch Pause.
Passt, wenn du ohnehin ein Content-Team aufbaust und die Stelle mehr leisten soll als LinkedIn.
Passt nicht, wenn du nur LinkedIn abgeben willst. Dann kaufst du eine ganze Stelle für ein Viertel Arbeit.
Was kostet ein KI-Werkzeug?
Am wenigsten Geld. ChatGPT Plus kostet in Deutschland laut Vodafone 23 € im Monat (Stand Januar 2026),[12] Claude Pro 20 US-Dollar bei monatlicher Zahlung, zuzüglich Steuern.[3] Spezialtools für LinkedIn sind teurer: Scripe nennt ab 55 € im Monat bei jährlicher Zahlung, netto.[4] LinkedIn selbst hatte ein eigenes KI-Schreibwerkzeug für Beiträge. Auf der Hilfeseite steht beim Abruf, es sei derzeit nicht verfügbar.[13]
Der Preis täuscht trotzdem. Denn ein Abo schreibt keinen Beitrag für dich. Du brauchst weiter das Thema, die Erfahrung, die Auswahl und die Endfassung. In einem Experiment am MIT mit 444 Fachleuten brauchte die Gruppe mit ChatGPT für kurze Schreibaufgaben rund 17 Minuten, die Gruppe ohne 27 Minuten (Arbeitspapier von 2023).[14] Das waren allerdings kurze, vorgegebene Aufgaben ohne eigene Erfahrung darin. Für einen LinkedIn-Beitrag in deiner Stimme ist das bestenfalls die Untergrenze.
Was KI beim Schreiben wirklich kann und woran sie scheitert, steht ausführlich in KI für LinkedIn-Beiträge.
Passt, wenn du gern schreibst, Ideen hast und nur beim Formulieren schneller werden willst.
Passt nicht, wenn dir die Zeit fehlt. Dann hast du ein Abo mehr und immer noch keinen Beitrag.
Was kostet ein digitaler Mitarbeiter?
Ein digitaler Mitarbeiter ist KI-Software mit einer festen Rolle, die nach der Arbeitsweise eines menschlichen Ausbilders arbeitet. Bei staaff heißt die LinkedIn-Ghostwriterin Lena, ausgebildet hat sie Marvin Linxweiler, also ich. Wie so eine Ausbildung abläuft, steht in Wie ein digitaler Mitarbeiter ausgebildet wird.
Die Zahlen, alle netto:
- 900 € im Monat je Account, also je Mensch, der auf LinkedIn sichtbar wird
- bis 10 Beiträge pro Woche je Account im Preis
- 2.000 € einmalig für die Einarbeitung deines Unternehmens und des ersten Accounts
- jeder weitere Account 500 € einmalig, dazu 900 € im Monat
Nach drei bis vier Wochen Einarbeitung geht es los. Dein Aufwand danach: rund 20 bis 30 Minuten pro Woche je Account, um Themen auszuwählen, zu lesen und freizugeben. Ohne deine Freigabe erscheint nichts, nach der Freigabe plant ein Klick die Beiträge ein.
Bei fünf Beiträgen pro Woche sind das rund 42 € je Beitrag.
Passt, wenn mehrere Köpfe sichtbar werden sollen und du jeden Text selbst freigeben willst.
Passt nicht, wenn du nur zwei Beiträge im Monat brauchst. Dann ist das kleinste WhyWORDS-Paket mit 230 € im Monat klar günstiger, auch mit Einrichtung. Und wenn dir wichtig ist, dass ein Mensch jeden Satz schreibt, ist ein Freelancer die bessere Wahl.
Was kosten mehrere Köpfe?
Hier trennen sich die Wege am deutlichsten. Zwei Gründer mit je fünf Beiträgen pro Woche:
| Weg | Im Monat | Einmalig |
|---|---|---|
| Freelancer, zwei Personen | rund 5.500 € (Erfahrungswert) | je nach Angebot |
| Lena, zwei Accounts (wir) | 1.800 € | 2.500 € |
Tabelle: Stand 13.9.2026, netto.
Bei fünf Beiträgen pro Woche kosten zwei Accounts bei Lena rund 3.700 € im Monat weniger als Freelancer für beide Personen, gerechnet mit meinem Erfahrungswert aus der Tabelle. Die 2.500 € Einarbeitung einmalig sind damit schon im ersten Monat wieder drin. Rechne es für deine Köpfe nach.
Bei kleiner Menge liegt eine Agentur mit Preisliste vorn: Brauchen beide nur acht Beiträge im Monat, zahlst du bei WhyWORDS zweimal ab 830 €, also ab 1.660 € im Monat plus zweimal 1.800 € Einrichtung.[1] Das liegt im Monat unter 1.800 €. Die Einrichtung ist mit 3.600 € zwar höher als 2.500 €, nach zwölf Monaten liegt WhyWORDS trotzdem knapp 600 € vorn (23.520 € gegen 24.100 €). Die Menge entscheidet.
Die versteckten Kosten: deine Zeit
Egal, welchen Weg du nimmst, ein Posten fehlt auf jeder Rechnung: deine eigene Zeit. Jemand muss erzählen, was du erlebt hast. Jemand muss lesen und freigeben. Und dieser Jemand bist du.
[ AUS DER PRAXIS ]
Als Ghostwriter für Gründer habe ich Zusammenarbeiten an fünf Stellen scheitern sehen. Der Kunde nimmt sich die Zeit nicht, die er zugesagt hat. Die Stimme trifft nicht. Fertige Texte werden nicht freigegeben. Die Themen gehen aus. Oder die Erwartung war falsch, etwa sofort Anfragen. Auf keiner dieser Stellen stand ein Preis.
∗ Erfahrungswert aus Marvins Projekten, keine öffentliche Quelle
Heißt für deine Rechnung: Plane Zeit für Freigaben fest ein, bevor du irgendwas unterschreibst. Wie ein Freigabe-Ablauf aussieht, der nicht bremst, steht in Freigabe ist kein Flaschenhals.
[ METHODE UND GRENZEN ]
- Agenturpreise stammen von drei Anbietern mit öffentlichen Angaben, abgerufen am 13.9.2026. Wer keine Preise veröffentlicht, fehlt. Das verzerrt vermutlich nach unten.
- „Je Beitrag“ ist selbst gerechnet: Monatspreis geteilt durch Beiträge. Fünf Beiträge pro Woche sind 5 mal 52 geteilt durch 12, also 21,7 im Monat.
- Der Freelancer-Wert von 2.750 € ist ein Erfahrungswert aus Marvins Projekten und keine Erhebung.
- Die 1,5 bis 1,75 Stunden je Beitrag sind ebenfalls ein Erfahrungswert, und zwar für Ungeübte. Routinierte Schreiber sind schneller.
- Der Stundensatz von freelancermap gilt für Copywriting allgemein, nicht nur für LinkedIn, und die Seite nennt kein Datum.
- Festanstellung anteilig: Arbeitgeberkosten mal 8,75 von 40 Wochenstunden, geteilt durch rund 81 % gearbeitete Tage (Urlaub, Krankheit, Feiertage). Ohne Suche, Einarbeitung und Arbeitsplatz. So rechnet auch der Rechner auf unserer Preisseite.
- Wir stehen selbst in der Tabelle, unsere Zeile zählt in keinem der Richtwerte.
Woran erkennst du ein faires Angebot?
Egal, welchen Weg du nimmst: Diese Punkte trennen gutes Ghostwriting von Texten, die genauso gut unter jedem anderen Namen stehen könnten. Wie du den passenden Menschen oder die passende Agentur findest, steht ausführlich in LinkedIn-Ghostwriter finden.
- Preis je Beitrag schriftlich, inklusive Einrichtung und Laufzeit
- Leistung klar benannt: nur Text oder auch Themen, Grafiken und Kommentare
- Probetext in deiner Stimme, bevor du einen Vertrag unterschreibst
- Freigabe geregelt: Unter deinem Namen erscheint nichts, was du nicht gelesen hast
- Vertretung geklärt: Wer schreibt bei Urlaub, Krankheit oder Kündigung?
- Keine Zusage von Anfragen oder Reichweite in festen Zahlen
Wann du gar keinen Ghostwriter brauchst
Das ist der Teil, den dir kaum ein Anbieter erzählt. Du brauchst keinen Ghostwriter, wenn einer dieser Punkte zutrifft:
- Du schreibst gern und hast Zeit. Dann ist ein KI-Abo für rund 20 € plus feste Schreibzeit im Kalender die günstigste Lösung. Schreiben lernt man durch Schreiben.
- Du willst zweimal im Monat posten. Dafür lohnt sich weder eine Einrichtung für 2.000 € noch eine Stelle. Ein kleines Agenturpaket oder du selbst reichen.
- Du erwartest nach vier Wochen Kunden. Als Wirkung habe ich Anfragen und Termine erlebt, messen lässt sich das oft nur schwer. Wer dir feste Zahlen verspricht, rät.
- Du hast keine Zeit zum Freigeben. Dann scheitert jeder Weg, egal wie teuer.
Häufige Fragen
Was kostet ein einzelner LinkedIn-Beitrag vom Ghostwriter?
Rechne mit rund 100 bis 130 € netto je Beitrag. WhyWORDS liegt mit seiner öffentlichen Preisliste rechnerisch bei 104 bis 118 € je Beitrag, mein Erfahrungswert für Freelancer bei rund 127 €. Das sind eine Preisliste und ein Erfahrungswert, keine Markterhebung. Premium-Agenturen liegen deutlich darüber, weil sie Strategie und Betreuung mitverkaufen.
Wie viele Beiträge pro Woche sind im Preis enthalten?
Das hängt komplett vom Angebot ab. Agenturpakete zählen meist im Monat, bei WhyWORDS sind es 2, 4 oder 8 Beiträge. Bei Freelancern ist beides möglich, je Beitrag oder als Monatspauschale für eine feste Zahl. Bei Lena sind bis 10 Beiträge pro Woche je Account im Preis. Frag immer, was eine zusätzliche Überarbeitung kostet.
Gibt es eine Einrichtungsgebühr?
Bei vielen Agenturen ja. WhyWORDS nimmt 800 bis 1.800 € einmalig, Builderz setzt einen Strategie-Sprint ab 4.500 € voraus. Bei staaff kostet die Einarbeitung 2.000 € einmalig, jeder weitere Account 500 € einmalig und dann ebenfalls 900 € im Monat. Bei Freelancern ist das sehr unterschiedlich, frag ausdrücklich danach.
Lohnt sich LinkedIn-Ghostwriting?
Es lohnt sich, wenn du über Monate regelmäßig posten willst und selbst die Zeit dafür nicht hast. Als Wirkung sehe ich vor allem Anfragen und Termine, aber sie sind oft schwer einem einzelnen Beitrag zuzuordnen. Wer kurzfristig Leads erwartet, wird enttäuscht.
Ist ein KI-Werkzeug günstiger als ein Ghostwriter?
Beim Geld ja, bei der Zeit nicht unbedingt. Ein Abo kostet ab rund 20 € im Monat, Spezialtools wie Scripe ab 55 €, aber Thema, Erfahrung und Endfassung bleiben bei dir. Wer 1,5 Stunden je Beitrag braucht und fünf Beiträge pro Woche plant, sitzt rund 32 Stunden im Monat daran. Setzt du deine Stunde mit 100 € an, stecken darin über 3.200 € Arbeitszeit.
[ FÜR EILIGE ]
- Wenn du nur zwei bis acht Beiträge im Monat brauchst, ist eine Agentur mit Preisliste wie WhyWORDS fair und transparent.
- Wenn du einen Account mit fünf Beiträgen pro Woche willst, rechne mit rund 2.750 € beim Freelancer.
- Wenn mehrere Köpfe sichtbar werden sollen, rechne je Account und vergleiche die Summe.
- Wenn du gern schreibst und Zeit hast, reicht ein KI-Abo.
- Wenn du keine Zeit zum Freigeben hast, spar dir das Geld für jeden Weg.
[ BEI STAAFF ]
Wenn du das Schreiben für einen oder mehrere Köpfe abgeben willst und das letzte Wort behalten möchtest, schau dir an, wie unsere KI-Mitarbeiterin Lena arbeitet.
Quellen
[ ZULETZT GEPRÜFT AM 13. SEPTEMBER 2026 ]
- WhyWORDS, Ghostwriting-Preispakete im flexiblen Abo. Anbieterdaten. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- staaff, Erfahrungswert aus Marvin Linxweilers Ghostwriting-Projekten (Spanne 2.500 bis 3.500 € im Monat für 5 Beiträge pro Woche), keine öffentliche Quelle. Erfahrungswert staaff. Stand 13.9.2026. ↑
- Anthropic, Claude Preise. Anbieterdaten. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- Scripe, Pricing. Anbieterdaten. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- freelancermap, Copywriting Freelancer. Anbieterdaten, freelancermap betreibt eine Vermittlungsplattform. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- OMR Daily, LinkedIn-Ghostwriter werden immer gefragter und immer teurer, 17.11.2022. Medienbericht. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- uebermorgen.marketing, LinkedIn-Ghostwriting für CEOs, 13.1.2026. Anbieterdaten. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- Builderz, Was kostet eine LinkedIn Personal Branding Agentur?, aktualisiert am 21.9.2026. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- StepStone, Content Manager/in Gehälter in Deutschland. Anbieterdaten. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- Statistisches Bundesamt, Krankenstand, Stand 23.7.2026. Behörde oder Gesetz. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- Statistisches Bundesamt, Urlaubsanspruch, Daten von 2018. Behörde oder Gesetz. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- Vodafone, Was kostet ChatGPT 2026: Die Abos im Vergleich, 16.1.2026. Medienbericht, die Preisseite von OpenAI war beim Abruf nicht erreichbar. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- LinkedIn, Create posts with our AI-powered writing tool. Plattform-Doku. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
- Shakked Noy, Whitney Zhang (MIT), Experimental Evidence on the Productivity Effects of Generative Artificial Intelligence, Arbeitspapier vom 2.3.2023, später in Science erschienen. Primärstudie. Abgerufen am 13.9.2026. ↑
[ SO IST DIESER TEXT ENTSTANDEN ]
Recherche und Entwurf mit KI-Unterstützung, Zahlen und Quellen geprüft, Erfahrungswerte von Marvin Linxweiler.
- 13.9.2026 Neufassung mit Belegen, Preistabelle, fünf statt drei Wegen, versteckten Kosten und häufigen Fragen
- 24.9.2026 Builderz-Preise nach neuer Preisseite, Verweis auf den Preis-Check 2026