Inhalt ∗ 12 Abschnitte
- 01Was kostet eine Ausgabe auf welchem Weg?
- 02Wie viel Arbeit steckt in einer Ausgabe?
- 03Was kostet ein Newsletter-Texter?
- 04Was kostet eine Newsletter-Agentur?
- 05Was kostet es, selbst mit KI zu schreiben?
- 06Was kostet es, wenn jemand im Team schreibt?
- 07Was kostet ein digitaler Mitarbeiter?
- 08Wovon hängt der Preis ab?
- 09Wann ein anderer Weg besser passt
- 10Was sollte im Angebot stehen?
- 11Häufige Fragen
- 12Quellen
[ KURZ GESAGT ]
Einen Newsletter schreiben zu lassen kostet bei Freelancern mit öffentlicher Preisliste rund 200 bis 350 € je Ausgabe, Stand September 2026.[1] Bei 3 Mailings im Monat, dem Schnitt der B2B-Versender im DACH-Raum 2024, sind das rund 600 bis 1.050 € im Monat.[2] Eine B2B-Agentur, die auch Layout und Versand übernimmt, nennt ab 1.200 € im Monat inklusive Mehrwertsteuer.[3]
Einer der fünf Wege ist unserer: Nuno, unser E-Mail-Copywriter. Wo er stärker ist als die anderen, zeige ich es mit Zahlen. Wo ein anderer Weg besser passt, steht es auch dabei.
Mittwoch, 22:15 Uhr. Morgen früh soll der Newsletter raus. Im Entwurf steht bisher die Betreffzeile, und die lautet „Neuigkeiten“. Das ist der Moment, in dem fast jeder denselben Gedanken hat: Das könnte doch auch jemand anderes schreiben.
Kann es. Offen ist nur, wer und zu welchem Preis. Ich habe mir angesehen, was Freelancer und Agenturen öffentlich verlangen, und nachgerechnet, was eine Ausgabe im eigenen Team kostet. Wo es keine Zahlen gibt, sage ich das dazu. Ich mache seit über zehn Jahren B2B-Marketing und seit acht Jahren Content und Copy. Das hilft beim Einordnen, und jeder Preis eines anderen Anbieters hat eine Quelle.
Was kostet eine Ausgabe auf welchem Weg?
Fünf Möglichkeiten, je Ausgabe und je Monat nebeneinander, soweit sich das sauber umrechnen lässt:
| Weg | Je Ausgabe, netto | Im Monat, netto | Einmalig |
|---|---|---|---|
| Freelancer mit Preisliste | rund 200 bis 350 €[1][4] | rund 600 bis 1.050 € bei 3 Ausgaben | meist keine |
| B2B-Agentur mit Layout und Versand (ein Beispiel) | rund 1.000 bis 1.500 €[3] | ab rund 1.010 €, Jahresvertrag | je nach Angebot |
| Selbst schreiben mit KI-Abo | deine Zeit | rund 20 US-Dollar plus Steuern[5] | keine |
| Jemand im Team | rund 105 bis 155 € (anteilig) | rund 315 bis 470 € bei 3 Ausgaben (anteilig) | Suche und Einarbeitung |
| Nuno bei staaff (wir) | rund 208 € bei 1 Ausgabe pro Woche | 900 € je Unternehmen | 2.000 € |
Tabelle: Stand 24.9.2026. Beträge netto, außer bei lingulogic, die dazu nichts angibt. Wie gerechnet wurde, steht unter „Methode und Grenzen“, die Quellen am Ende.
Deine eigenen Zahlen kannst du im Kostenrechner auf unserer Preisseite einsetzen: E-Mails pro Woche und ein Gehalt deiner Wahl.
Wie viel Arbeit steckt in einer Ausgabe?
An einer Zahl hängt jede Rechnung in diesem Artikel: wie lange eine Ausgabe dauert.
[ AUS DER PRAXIS ]
Für eine Newsletter-Ausgabe rechne ich mit rund 3 Stunden: Recherche, Schreiben, Betreff, Test und Einplanen. Dieselbe Annahme steckt im Kostenrechner auf unserer Preisseite. Gemessen ist das nicht, es ist meine Schätzung. Mindestens so wichtig ist, was vor dem Schreiben passiert. In fast fünf Jahren LinkedIn-Ghostwriting für Gründer sind Zusammenarbeiten unter anderem daran gescheitert, dass auf Kundenseite die Zeit fehlte, dass Texte ohne Freigabe liegen blieben und dass die Themen ausgingen. Keiner dieser Gründe steht auf einer Rechnung. Dass es beim Newsletter ähnlich läuft, vermute ich, belegt ist es nicht.
∗ Erfahrungswert aus Marvins Projekten, keine öffentliche Quelle
Wie oft das anfällt, hängt am Takt. Als Richtwert:
3 Mailings
Für deinen Kalender heißt das: Wen auch immer du beauftragst, jemand muss liefern, worüber geschrieben wird, und jemand muss freigeben. Meistens bist beides du. Beim Durchschnittstakt also dreimal im Monat Rohstoff und dreimal Freigabe, bei einer Ausgabe pro Woche vier- bis fünfmal. Warum Newsletter trotzdem so zuverlässig einschlafen, steht in Der Newsletter fällt schon wieder aus?
Was kostet ein Newsletter-Texter?
Bei Freelancern mit öffentlicher Preisliste liegt eine Ausgabe bei rund 200 bis 350 €. Drei Beispiele:
- lingulogic nennt ab 199 €, üblich seien 250 bis 350 € je E-Mail-Text. Drin sind zwei Betreffzeilen für einen A/B-Test, der Vorschautext, der ganze Text samt Buttons und ein Korrekturgespräch von 15 Minuten. Ob netto oder brutto, steht nicht dabei.[1]
- Die Schreibschneiderei nimmt 220 € netto für einen Newsletter mit höchstens 300 Wörtern oder 790 € netto im Monat für vier. Die Themen gibst du vor.[4]
- text-fabrik aus Dornbirn in Österreich nennt ab 345 € netto für einen einzelnen Newsletter und ab 525 € im Monat für zwei samt Themenplanung, bei mindestens drei Monaten Laufzeit. Eine Serie aus fünf E-Mails kostet ab 845 €.[6]
Passen diese Preise zu dem, was Texter pro Stunde verlangen? Auf freelancermap liegt der Durchschnitt für Copywriting bei 70 € pro Stunde, ohne Datum.[7] Beim Berufsverband der Texter liegt der Wert höher:
110 €
Mit meinen 3 Stunden je Ausgabe gerechnet:
- 3 Stunden mal 70 € sind 210 €.
- 3 Stunden mal 90 bis 130 € sind 270 bis 390 €.
Die Preislisten landen also ungefähr dort, wo die Stundensätze sie erwarten lassen. Ein Beweis ist das nicht. Es zeigt aber: 250 € für eine Ausgabe sind kein Wucher.
Noch billiger geht es auf Textbörsen. Textbroker nennt 2,2 bis 8,0 Cent je Wort netto, dazu 0,50 € je Auftrag.[9] Ein Newsletter mit 300 Wörtern kostet dort also rund 7 bis 25 €. Briefing, Thema und die Prüfung, ob das nach dir klingt, bleiben bei dir. Für einen Newsletter, der von einer Person lebt, ist das eher Füllmaterial.
Passt, wenn du einen festen Takt hast, die Themen selbst mitbringst (36 Ideen zum Start) und ein Mensch schreiben soll.
Passt nicht, wenn du neben dem Newsletter auch Kampagnen und Serien brauchst. Dann wird jede Mail einzeln abgerechnet, bei text-fabrik kostet eine Serie aus fünf E-Mails ab 845 €.
Was kostet eine Newsletter-Agentur?
Bei den drei Agenturen mit öffentlichen Preisangaben, die hier stehen, geht es immer um mehr als den Text: Layout, Versand oder Technik.
- ofischer communication, eine B2B-Agentur, nennt ab 1.200 € Agenturhonorar im Monat inklusive Mehrwertsteuer, bei Jahresverträgen. Zur Leistung zählt die Seite Recherche und Text, Abstimmung, Übersetzung, Layout, Versand und Auswertung auf. Was davon im Einstiegspreis steckt, sagt sie nicht. Empfohlen werden 8 bis 12 Ausgaben im Jahr.[3] Netto sind das rund 1.010 € im Monat, je Ausgabe also rund 1.000 bis 1.500 €.
- Nakaryu verkauft Stundenpakete: 195 € im Monat für 2 Stunden bis 3.595 € für 40 Stunden. Schon im kleinsten Paket sind laut Anbieter Strategie, Vorlagen und Versand abgedeckt. Werbetexte sind aber erst ab dem Paket für 1.895 € mit 20 Stunden komplett inbegriffen, darunter arbeitet die Agentur mit deinen vorhandenen Inhalten. Ob netto oder brutto, sagt die Seite nicht.[10]
- 4iMEDIA schätzt die einmaligen Kosten, einen Newsletter zu entwickeln (Gestaltung, Programmierung, Einbindung ins Versandsystem): 100 bis 500 € selbst oder beim Freelancer, 1.000 bis 5.000 € für aufwendigere Lösungen von Fachleuten. Gemeint ist die Vorlage, nicht die einzelne Ausgabe. Einen Rechenweg nennt die Agentur nicht.[11]
Ob 1.000 € je Ausgabe viel sind, hängt daran, was außer dem Text drinsteckt. Layout, Übersetzung und Versand sind mehr Arbeit als der reine Text, für den die Freelancer oben 200 bis 350 € nehmen. Brauchst du nur den Text, bezahlst du im Komplettpaket Leistungen, die du nicht nutzt.
Passt, wenn du selten, aber aufwendig versendest und Layout, Übersetzung, Versand und Auswertung aus einer Hand willst.
Passt nicht, wenn du jede Woche versendest und nur Text brauchst.
Was kostet es, selbst mit KI zu schreiben?
Beim Geld ist das der günstigste Weg. Claude Pro etwa kostet 20 US-Dollar im Monat ohne Steuern, wenn du monatlich zahlst. Eine kostenlose Stufe gibt es auch.[5] Manche Versandwerkzeuge bringen eine KI-Schreibhilfe gleich mit, CleverReach etwa ab dem Tarif Basic für 15 € im Monat netto.[12] Ich selbst habe ChatGPT und Claude getestet, allerdings für LinkedIn-Texte.
Billig ist das aber nur auf dem Kontoauszug. In einem Experiment am MIT bekamen 444 Fachleute Schreibaufgaben aus ihrem Beruf, darunter heikle E-Mails. Wer ChatGPT nutzen durfte, war im Schnitt 10 Minuten früher fertig, 37 % weniger als die 27 Minuten der Vergleichsgruppe (Arbeitspapier von 2023).[13] Es ging um kurze, vorgegebene Aufgaben. Das Thema, die eigene Erfahrung und die Frage, was deine Leser diese Woche wirklich brauchen, hat dort niemandem die KI geliefert.
Angenommen, das Ergebnis lässt sich übertragen, was niemand gemessen hat: Aus 3 Stunden je Ausgabe werden rund 2. Bei 3 Ausgaben im Monat sitzt du also rund 6 Stunden daran. Ist dir deine Stunde 100 € wert, sind das 600 € Arbeitszeit im Monat, das Abo kommt dazu.
Und dann der Klang. Woran ich KI-Texte auf LinkedIn erkenne: an Floskeln und Mustern, an fehlender echter Erfahrung und daran, dass alle gleich klingen. Ich vermute, im Postfach ist das nicht anders. Wie ein ehrlicher Ablauf mit KI aussieht, steht am Beispiel LinkedIn in KI für LinkedIn-Beiträge.
Passt, wenn dir Schreiben Spaß macht, die Themen da sind und du nur Tempo suchst.
Passt nicht, wenn die Zeit das eigentliche Problem ist. Ein Abo schafft keine freien Abende.
Was kostet es, wenn jemand im Team schreibt?
Setz für eine erfahrene Person 4.000 bis 6.000 € brutto im Monat an, mit Arbeitgeberanteil also 4.900 bis 7.300 €. Die Spanne ist bewusst hoch gewählt. Die Gegenzahl gehört dazu: StepStone nennt für Content Manager in Deutschland einen Median von 38.800 € brutto im Jahr, bei einer Spanne von 32.500 bis 47.000 €.[14] Ist so jemand schon angestellt, wird es entsprechend günstiger.
Heruntergebrochen auf eine Ausgabe:
- Eine Vollzeitstelle hat rund 173 bezahlte Stunden im Monat, 40 Stunden mal 52 Wochen geteilt durch 12. Je bezahlter Stunde sind das 28 bis 42 €.
- Gearbeitet wird davon nicht jede Stunde. 2025 waren Beschäftigte laut Destatis im Schnitt 14,6 Arbeitstage krankgemeldet,[15] und 2018 hatten Vollzeitkräfte in den meisten Branchen mindestens 28 Urlaubstage.[16] Zieht man noch die Feiertage ab, bleiben rund 81 % der Tage. Je gearbeiteter Stunde sind das 35 bis 52 €.
- Mal 3 Stunden je Ausgabe: rund 105 bis 155 €.
Auf dem Papier ist das der günstigste Weg mit einem Menschen. In der Praxis sind 3 Ausgaben im Monat rund 9 Stunden, gut 5 % einer Stelle, und für 5 % stellt niemand ein. Und ob diese Person gern und gut schreibt, steht auf keinem Gehaltszettel.
Passt, wenn jemand im Team ohnehin Marketing macht und Zeit übrig hat.
Passt nicht, wenn du dafür erst eine Stelle schaffen willst.
Was kostet ein digitaler Mitarbeiter?
Gemeint ist KI mit einem festen Job, angelernt von einem Menschen, der genau diese Arbeit beherrscht. Die Idee dahinter erkläre ich in Was ist Agentic Content Marketing? Bei staaff heißt der E-Mail-Copywriter Nuno, ausgebildet habe ich ihn.
So rechnet Nuno ab, netto:
- Monatspreis: 900 € je Unternehmen, auch bei mehreren Absendern
- Menge: bis zu 5 Ausgaben pro Woche, auf Wunsch bis 10, dazu E-Mail-Serien, einzelne Aussendungen und Verkaufskampagnen auf Auftrag
- Bedingung: mindestens ein Versand pro Woche
- Einarbeitung: 2.000 € einmalig; lässt du bei uns schon LinkedIn-Beiträge schreiben, sind es 500 € einmalig
- Start: nach drei bis vier Wochen
Nuno schlägt doppelt so viele Themen vor, wie Ausgaben erscheinen, eine Woche im Voraus. Jede Mail gibst du frei, verschickt wird aus deinem eigenen Versandwerkzeug, das du weiter selbst zahlst.
Bei einer Ausgabe pro Woche sind das rund 208 € je Mail, bei zwei rund 104 €. Die 104 € liegen unter dem Preis jedes Freelancers mit Preisliste oben, und Serien und Kampagnen kosten keinen Aufpreis: Eine Serie aus fünf E-Mails, bei text-fabrik ab 845 €, ist im Monatspreis enthalten. Im ersten Jahr zahlst du 12.800 €: zwölfmal 900 € plus Einarbeitung.
Passt, wenn du jede Woche versendest und dazu Kampagnen oder Serien brauchst, vielleicht für mehrere Absender.
Passt nicht, wenn du seltener als einmal pro Woche versendest. Dann ist Nuno nicht buchbar. Und ist es wirklich nur ein kurzer Newsletter pro Woche, dessen Themen du selbst hast, ist das Monatspaket der Schreibschneiderei günstiger: 790 € für vier Ausgaben, 9.480 € im Jahr, eine einmalige Gebühr nennt die Preisliste nicht.[4] Soll jeder Satz von einem Menschen stammen, sowieso.
Wovon hängt der Preis ab?
Zwischen 7 € auf der Textbörse und 1.500 € bei einer Agentur liegt mehr als Qualität. Die meisten dieser sechs Punkte kannst du direkt in den Preislisten oben ablesen:
- Wer die Themen findet. Bei der Schreibschneiderei gibst du sie vor, bei text-fabrik ist die Planung im Monatspaket drin.
- Länge und Recherche. 300 Wörter sind eine andere Arbeit als ein Fachbrief mit Quellen. Textbörsen rechnen gleich je Wort.
- Was zum Text dazukommt. Betreffzeilen zum Testen, Vorschautext, Buttons. Bei Agenturen auch Layout, Übersetzung, Versand und Auswertung. Die Schreibschneiderei nennt die Einrichtung einer Newsletter-Vorlage ausdrücklich als nicht inbegriffen.
- Korrekturen. Bei lingulogic sind ein Gespräch und ein Korrekturdurchgang im Preis, weitere Runden kosten extra.
- Menge und Laufzeit. Pakete sind je Ausgabe günstiger: 197,50 € statt 220 € bei der Schreibschneiderei, 262,50 € statt ab 345 € bei text-fabrik, dort bei mindestens drei Monaten Laufzeit.
- Fachwissen. Laut Berufsverband liegen Stundensätze bei hoher Spezialisierung auch über 130 €.[8]
[ METHODE UND GRENZEN ]
- Freelancer-Preise von drei Anbietern mit öffentlicher Preisliste, Agenturangaben von drei Anbietern, eine davon eine Schätzung (4iMEDIA), alle abgerufen am 24.9.2026. Wer Preise nur auf Anfrage nennt, fehlt hier. Vermutlich wirkt der Markt dadurch etwas billiger, als er ist.
- Die Agenturzahl je Ausgabe stammt aus einem einzigen Angebot (ofischer) und steht nicht für Agenturen allgemein.
- lingulogic und Nakaryu sagen nicht, ob ihre Preise netto oder brutto sind. ofischer nennt den Preis inklusive Mehrwertsteuer, ich habe durch 1,19 geteilt.
- Die 3 Stunden je Ausgabe sind meine Schätzung, keine Messung.
- Der Stundensatz des Berufsverbands stammt aus einer Umfrage unter Mitgliedern, die selbst Texte verkaufen. freelancermap bildet den Durchschnitt der Profile auf der eigenen Plattform.
- Jemand im Team: Arbeitgeberkosten durch rund 173 Stunden, das Ergebnis durch 0,81 für die gearbeiteten Tage, dann mal 3 Stunden. Suche, Einarbeitung und Arbeitsplatz sind nicht eingerechnet.
- Wöchentlich heißt rund 4,3 Ausgaben im Monat, 52 Wochen durch 12 Monate.
- Wir stehen selbst in der Tabelle, unsere Zeile zählt in keinem Durchschnitt.
Wann ein anderer Weg besser passt
Schreibenlassen lohnt sich ab einem festen Takt. In diesen vier Fällen passt etwas anderes:
- Du versendest seltener als einmal im Monat. Dann lohnt sich kein Paket und kein Abo. Wenn überhaupt, beauftrag einzelne Ausgaben beim Freelancer.
- Der Newsletter bist du. Haben sich deine Leser wegen deiner persönlichen Sicht angemeldet und du schreibst gern, schreib selbst, mit KI als Hilfe und fester Schreibzeit im Kalender.
- Du hast noch keine Liste. Erst Leser, dann Texter. Wer dich noch nicht kennt, findet dich vermutlich eher über LinkedIn. Was es kostet, dort schreiben zu lassen, steht in Was kostet LinkedIn-Ghostwriting?
- Dir fehlen Themen und Zeit zum Freigeben. Dann hilft kein Honorar der Welt. Kläre erst, wer liefert und wer freigibt, und gib danach Geld aus.
Was sollte im Angebot stehen?
Diese Punkte gehören schriftlich geklärt, bevor du dich bindest, egal bei wem:
- Preis je Ausgabe, mit Angabe zur Mehrwertsteuer
- Leistung benannt: Themen, Betreffzeilen, Vorschautext, Layout, Versand
- Korrekturen geregelt, samt Preis für jede weitere Runde
- Probetext zu einem deiner echten Themen, bevor du unterschreibst
- Laufzeit und Kündigung klar
- Ersatz geregelt, falls die zuständige Person ausfällt
- Nutzungsrechte an den Texten festgehalten
[ FRAGEN FÜR DICH ]
- Wie oft habt ihr in den letzten drei Monaten tatsächlich versendet, Kampagnen mitgezählt?
- Wer liefert die Themen, während du im Urlaub bist?
- Was ist dir eine Stunde deiner Zeit wert, ehrlich gerechnet?
Häufige Fragen
Was kostet ein Newsletter-Texter pro Ausgabe?
Rund 200 bis 350 € je Ausgabe bei Freelancern mit öffentlicher Preisliste, Stand September 2026. Pakete drücken den Preis auf knapp 200 €, Einzelaufträge liegen eher am oberen Ende. Textbörsen gehen bei 300 Wörtern ab rund 7 €, dafür machst du Briefing und Prüfung selbst. Mit Layout, Übersetzung und Versand kommt die B2B-Agentur ofischer rechnerisch auf rund 1.000 bis 1.500 €.
Was kostet ein Newsletter im Monat?
Bei 3 Ausgaben im Monat rund 600 bis 1.050 € für die Texte beim Freelancer, dazu das Versandwerkzeug. CleverReach ist bis 250 Empfänger kostenlos, der Tarif Basic kostet ab 15 € im Monat netto und wird mit mehr Empfängern teurer. Bei einem kleinen B2B-Verteiler ist das Werkzeug der kleinste Posten.
Lohnt es sich, den Newsletter schreiben zu lassen?
Es lohnt sich, wenn deine eigene Zeit teurer ist als das Honorar. Rechne mit rund 3 Stunden je Ausgabe. Ist dir deine Stunde 100 € wert, kostet dich eine selbst geschriebene Ausgabe rund 300 €, also etwa so viel wie beim Freelancer. Ob der Newsletter Umsatz bringt, weiß vorher niemand. Miss es an Klicks, Antworten und Anfragen.
Kann KI meinen Newsletter schreiben?
Einen Entwurf ja, deine Erfahrung nein. In einem MIT-Experiment waren Fachleute mit ChatGPT bei kurzen Schreibaufgaben rund ein Drittel schneller. Thema, Beispiele aus deinem Alltag und die Endfassung bleiben aber bei dir. Wer das nicht liefert, bekommt einen Newsletter, der genauso gut von jedem anderen kommen könnte.
Was muss ich dem Texter liefern?
Mindestens das Ziel und die Leser, je Ausgabe ein Thema oder den Rohstoff dazu, eine Person für die Freigabe und eine feste Frist dafür. Wer Themen selbst finden soll, braucht Zugang zu dem, was bei euch passiert: Kundenfragen, Projekte, Meinungen. Ohne diesen Zugang schreibt auch der beste Texter nur über das Wetter.
[ FÜR EILIGE ]
- Wenn du 1 bis 3 Ausgaben im Monat brauchst und die Themen hast, ist ein Freelancer mit Preisliste die fairste Wahl.
- Wenn du Layout, Übersetzung und Versand aus einer Hand willst, frag Agenturen nach dem Preis je Ausgabe. Bei ofischer sind es rechnerisch rund 1.000 bis 1.500 €.
- Wenn du jede Woche versendest und dazu Kampagnen brauchst, zähl alle Mails eines Jahres zusammen und vergleiche die Jahressummen der Angebote.
- Wenn du gern schreibst, reichen ein KI-Abo und ein fester Termin im Kalender.
- Wenn niemand Themen liefert und freigibt, kläre das zuerst und bezahl erst danach irgendwen.
[ BEI STAAFF ]
Wenn du mindestens einmal pro Woche versendest und Newsletter samt Kampagnen abgeben willst: Nuno, unser KI-Mitarbeiter, schreibt in der Stimme der Person, die sendet, und jede Mail gibst du vorher frei.
Quellen
[ ZULETZT GEPRÜFT AM 24. SEPTEMBER 2026 ]
- lingulogic, Newsletter-Texte, ohne Angabe zu netto oder brutto. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- AP-Verlag über den Inxmail E-Mail-Marketing-Benchmark 2025, Die wichtigsten KPIs aus 4,2 Milliarden E-Mails, 11.7.2025, Daten aus 2024. Medienbericht, Inxmail verkauft E-Mail-Software. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- ofischer communication, B2B-Agentur für Newslettermarketing, Preis inklusive Mehrwertsteuer, Jahresvertrag. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- Die Schreibschneiderei, Preise Werbetexte, zuzüglich Umsatzsteuer. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- Anthropic, Claude Preise, Preise ohne etwaige Steuern. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- text-fabrik, Dornbirn (Österreich), Newsletter Texter, exklusive Umsatzsteuer. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- freelancermap, Copywriting Freelancer, Durchschnitt der Profile, ohne Datum. Anbieterdaten, freelancermap betreibt eine Vermittlungsplattform. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- Berufsverband Text und Konzept, Was kostet Text? Ein Interview zum neuen Marktmonitor, 14.2.2025; Stand der Daten Jahreswechsel 2023/2024 laut PR-Journal, 16.2.2025. Primärstudie, Umfrage eines Verbands, dessen Mitglieder Texte verkaufen. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- Textbroker, Preise und Konditionen, OpenOrder, exklusive Mehrwertsteuer. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- Nakaryu, Newsletter Marketing, ohne Angabe zu netto oder brutto. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- 4iMEDIA, Kosten: Wieviel kostet es, einen Newsletter zu erstellen?, veröffentlicht 7.2.2023, aktualisiert 25.5.2026, Schätzung der einmaligen Entwicklungskosten. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- CleverReach, Preise und Tarife, zuzüglich Mehrwertsteuer. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- Shakked Noy, Whitney Zhang (MIT), Experimental Evidence on the Productivity Effects of Generative Artificial Intelligence, Arbeitspapier vom 2.3.2023, später in Science erschienen. Primärstudie. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- StepStone, Content Manager/in Gehälter in Deutschland. Anbieterdaten. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- Statistisches Bundesamt, Krankenstand, Stand 23.7.2026. Behörde oder Gesetz. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
- Statistisches Bundesamt, Urlaubsanspruch, Verdienststrukturerhebung 2018. Behörde oder Gesetz. Abgerufen am 24.9.2026. ↑
[ SO IST DIESER TEXT ENTSTANDEN ]
Recherche und Entwurf mit KI-Unterstützung, Zahlen und Quellen geprüft, Erfahrungswerte von Marvin Linxweiler.