Glossar ∗ P

Personal Branding

Der gezielte Aufbau davon, wofür ein Mensch öffentlich bekannt ist. Passiert sowieso, die Frage ist nur, ob du dabei mitredest.

[ DEFINITION ]

Personal Branding ist der gezielte Aufbau des öffentlichen Rufs einer Person, also dessen, wofür sie in ihrem Fach bekannt ist.

Jeder Mensch mit LinkedIn-Profil hat eine öffentliche Wirkung, ob er sie gestaltet oder nicht. Auch das Profil mit dem Foto vom Firmenlauf und dem letzten Beitrag zum Dienstjubiläum sagt etwas aus. Nur vielleicht nicht das, was du sagen willst. Personal Branding heißt, diese Wirkung selbst in die Hand zu nehmen: Du entscheidest, wofür du stehen willst, und zeigst das regelmäßig.

Die Bausteine

  • Themen: wenige Felder, zu denen du wirklich etwas zu sagen hast.
  • Stimme: eine erkennbare Art zu schreiben.
  • Regelmäßigkeit: ein Rhythmus, den du durchhältst. Auch in der Woche mit dem Quartalsabschluss.
  • Profil: eine Seite, die zu den Beiträgen passt.

Wie wenige es im Mittelstand machen

Laut Mittelstandsstudie 2024 sind nur 12 % der CEOs im Mittelstand auf LinkedIn aktiv, gezählt als mindestens drei Beiträge in zwölf Monaten. Über die Hälfte hat gar kein Konto. Ausgewertet wurden über 1.000 Unternehmen (In A Nutshell, LMU, Die Deutsche Wirtschaft, abgerufen am 13.9.2026). Zwei Einschränkungen: Drei Beiträge im Jahr sind eine sehr niedrige Latte für „aktiv“, und einer der Herausgeber ist eine Agentur für LinkedIn-Kommunikation, also nicht ganz neutral.

Trotzdem heißt das: Wer in seiner Branche anfängt, hat vermutlich wenig Gesellschaft. Das ist eine Einschätzung, keine Messung. Wie Geschäftsführer den Einstieg schaffen, steht in LinkedIn für Geschäftsführer.

Wo es meistens hakt

[ AUS DER PRAXIS ]

Geschäftsführer im Mittelstand posten aus zwei Gründen nicht: Sie haben keine Zeit, und sie wissen nicht, worüber.

∗ Erfahrungswert aus Marvins Projekten, keine öffentliche Quelle

Läuft der Vertrieb über den Gründer, ist Personal Branding der direkteste Draht zu künftigen Kunden. Es ist die Grundlage für Social Selling, und wer lange genug dranbleibt, landet irgendwann bei Thought Leadership. Die meiste Zeit frisst dabei das Schreiben. Genau dort stirbt die gute Absicht gern irgendwo zwischen zwei Kundenterminen.

Diesen Teil kann LinkedIn-Ghostwriting übernehmen. Bei staaff macht das Lena, angelernt an deinen besten eigenen Texten. Themen und Meinungen bleiben deine, du gibst jeden Beitrag frei, ein Klick plant ihn ein. Wie sie arbeitet, steht in ihrer Akte unter Lena.